SPIONAGEROMAN

  Im Griff der Vergangenheit

Claus Cornelius Fischer
Die letzte echte Frau
Kriminalroman

336 Seiten
Format 125 × 205 mm
Klappenbroschur

ISBN 978-3-945279-04-5

€ 15,00 [D]

Erschienen am
29. August 2015

Auch als E-Book erhältlich


»Claus Cornelius Fischer – eine der
interessantesten Stimmen
der deutschen Kriminalliteratur.«

Christian Koch, Hammett Krimibuchhandlung

»Was Claus Cornelius Fischers Romane
auszeichnet, ist ihre sehr dichte Atmosphäre und
die packende Charakterisierung der Figuren.«

NDR

Gejagt von einer gefährlichen Frau

Claus Cornelius Fischers packender Spionagekrimi reißt den Leser in einen Strudel von Gewalt, Liebe und Tod im Brennpunkt des Kalten Krieges.

Berlin in den heißen Sommerwochen des Jahres 1961, kurz vor dem Mauerbau: Max Schmeling – desillusionierter Ex-Idealist, Ex-Drummer und Ex-Agent mit einem dunklen Geheimnis – betreibt im Westen der geteilten Stadt den Jazzclub »Leo’s Russian Tearoom«, in dem Musiker, Journalisten, Alt-Nazis und Geheimdienstler ein und aus gehen. Zwar hat Schmeling, der einst unter seinem Tarnnamen Gerd Lüders in Moskau die Fahndungsliste des KGB anführte, längst mit seiner Vergangenheit abgeschlossen. Doch dann taucht überraschend seine ehemalige Geliebte, die Ballerina Katharina Roschenko, in der zum Zerreißen angespannten Stadt auf. Und plötzlich wiederholt sich, was er eigentlich hinter sich lassen wollte: Für Katharina, die Frau eines hohen KGB-Offiziers aus Moskau, setzt er nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Freunde aufs Spiel. Aber sind es wirklich seine Freunde? Wem kann er noch vertrauen, als er sich erneut zwischen den Fronten von KGB, CIA und BND wiederfindet …?

// »Casablanca« im geteilten Berlin 1961 // Leseexemplar auf Anfrage // Der Autor steht für Lesungen zur Verfügung

»Schmeling griff nach der Flasche und hielt sie über das Glas, aber es kam nichts mehr heraus. ›Ich wüsste gern, ob dir schon mal ein Gesicht begegnet ist, das du nicht mehr vergessen konntest, wie sehr du es auch versucht hast‹, sagte er. ›Du siehst es, und plötzlich möchtest du die Erfahrungen eines ganzen Lebens in einer Nacht machen, um sie in diesem Gesicht gespiegelt zu sehen. Diese Nacht soll dein ganzes Leben sein. Aber wenn du am nächsten Morgen erwachst – wenn du überhaupt je wieder erwachst –  hast du Blut an den Händen, und der Teufel hat deine Seele. Ein Gesicht, das zu einem Albtraum geworden ist. Tja, jetzt wüsste ich wirklich gern, was du tun würdest, wenn dieses Gesicht von den Toten aufersteht und dich zum zweiten Mal heimsucht.‹«