»Moderne Großstadtpoesie«

 NDR Kultur

Thilo Bock
Tempelhofer Feld
Ein Freiluftroman

208 Seiten
Format 120 × 200 mm
Gebunden

ISBN 978-3-945279-01-4

€ 17,00 [D]

Erschienen am
17. April 2014

Auch als E-Book erhältlich


»Egal was Thilo Bock schreibt, singt,
vorliest, es ist stets von großer Art, und
ich fühle mich höchst angesprochen,
möchte, dass es vielen anderen Zuhörern
und Lesern mit ihm ergeht wie mir.«

Peter Wawerzinek

Ein Sommernachts­traum in XXL

Beziehungsstatus: kompliziert. Der unendliche Raum des Tempelhofer Feldes verführt im neuen Roman von Thilo Bock zu zahllosen Möglichkeiten – Zweifel in der Liebe inbegriffen

Ausgerechnet an seinem 40. Geburtstag gerät Svens Leben durcheinander. Er verguckt sich in Luis, eine junge Frau mit Skateboard, und folgt ihr aufs Tempelhofer Feld. Inmitten Berlins gelegen, eröffnet es mit seiner schier unendlichen Weite vollkommen neue Perspektiven. Als ihn Luis unvermittelt anspricht, steigert das seine Verwirrung. Komplett wird diese, als er wenige Tage später an gleicher Stelle Antonia kennenlernt, die ein kleines Kistenbeet bepflanzt und sehr an Sven interessiert ist.
Fortan zieht es Sven häufig zur Stadtbrache, die schon vieles gewesen ist, nur nie bebaut, allenfalls an den Rändern. Will er anfangs lediglich Klarheit über seine Gefühle erlangen, verliert er sich rasch in der wechselvollen Geschichte des ehemaligen Flug­hafens und lernt Menschen kennen, die hier ihren Platz gefunden haben. So wird das Tempelhofer Feld zum zweiten Protagonisten – ein provisorischer Ort, wo vieles mög­lich scheint, manches passiert und anderes nur Wunschdenken bleibt.

»Komm mit mir!« Sie greift sich ihr Skateboard.

»Wohin denn?« Ich rapple mich auf.

»Ist doch egal.«

// Die Rollbahn auf dem Tempelhofer Feld ist die neue Flaniermeile Berlins // Mehr als zwei Millionen Menschen besuchen im Jahr das Tempelhofer Feld // Die goldrichtige Lektüre für Berliner und Berlin-Touristen // Der Autor steht für Lesungen zur Verfügung //

Pressestimmen

»[… Thilo] Bock ist ein toller Autor und seine Dialoge sind wundersam wirklichkeitsnah.«

Jörg Sundermeier, taz, 2. Januar 2015

 

»Die Berliner wollen Chiller, Radler, Läufer, Skater, Longboarder, Schrebergärtner, Romantiker sein. Keine Metropolenbewohner. Wie der Literat Thilo Bock, der in ›Tempelhofer Feld. Ein Freiluftroman‹ auf dem Riesengelände eine Romanze seinen Anfang nehmen lässt.«

Roland Mischke, Bonner General-Anzeiger, 31. Mai/1. Juni 2014

 

»Der Ur-Berliner [Thilo Bock] hat ein stimmiges Verfahren gefunden, um sich dem eigentlichen Protagonisten der Handlung anzunähern. ›Tempelhofer Feld‹ ist eine literarische Topografie, die Inszenierung eines deutungsoffenen Ortes.«

Mirco Drewes, zitty Berlin, Heft 12/2014

 

»Ja doch, insgesamt ist es ein ganz witziges Buch, mit dem man getrost mal ›abchillen‹ kann.«

Friedemann Kluge, Neues Deutschland, 24. Mai 2014

 

»Thilo Bock hat ein luftig-leichtes Buch über das Tempelhofer Feld geschrieben. Darin geht es um viel Liebe, um Sommerküsse mit Skatermädchen und Tomaten mit Vornamen. Aber auch um Berliner Geschichte.«

Melanie Reinsch, Berliner Zeitung, 22. Mai 2014

 

»Thilo Bock schreibt moderne Großstadtpoesie. Sein Roman ist luftig und steckt voller Leben. Er lässt einen … die Freiheit eines unbekümmerten Sommers spüren.«

Annkathrin Bornholdt, NDR Kultur, 21. Mai 2014

 

»Der Clou: Die Geschichte um den leicht verpeilten Sven, der an drei Frauenherzen gleichzeitig hängt, spielt ausschließlich auf dem Tempelhofer Feld.«

Juliane Primus, BZ, 20. Mai 2014

 

»Es [das Tempelhofer Feld] wird dem typischen Berliner Dauerjugendlichen einen müßigen Sommer lang zur Wiese wollüstiger Gefühlsverwirrungen, historischer Halluzinationen, wunderlicher Begegnungen, persönlicher Nabelschau …«

Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 13. Mai 2014

 

»Sven ist bald Teil der riesigen Freizeitgesellschaft, die das Tempelhofer Feld liebt, weil es so groß und weit ist, weil es inmitten der Millionenstadt durch seine Leere so viel Sinn stiftet.«

Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, Kulturkalender, 8. Mai 2014

 

»Dieses Mal verlegt er [Thilo Bock] in ›Tempelhofer Feld‹ die Handlung auf das Areal des ehemaligen Flughafens, wo sich Hipster, Skateboarder und verpeilte Großstädter herumtreiben und wo gegärtnert, geliebt und geredet wird.«

tip Berlin, Heft 10/2014

 

»Thilo Bock beleuchtet das Tempelhofer Feld von allen Seiten, lässt seinen Protagonisten Sven mal mit der Lupe übers Feld kriechen, mal im Geschichtsbuch lesen und dann noch eine Tomate züchten. Vorangetrieben durch die flirrenden Sommerflirts ist ›Tempelhofer Feld‹ ein sprachlich feiner Freiluftroman.«

Radio Fritz (vom rbb), 6. Mai 2014

 

»Ein Roman, der wie gemacht ist für diesen Sommer.«

Jakob Hein, radio eins (vom rbb), 27. April 2014